Langzeitstudie
Besser dick sein als dick werden

Fettfrei, zuckerreduziert oder einfach light – Diätprodukte werden immer populärer, Tipps zum Abnehmen gibt es in jeder Zeitung, selbst die Bundesregierung startet Kampagnen, um dem Übergewicht in Deutschland zu Leibe zu rücken. Doch jetzt heißt es: Dick sein ist gar nicht das Problem. Viel schlimmer ist es, dick zu werden.

Eine Langzeitstudie der Universität Texas zeigt: Wer sein Gewicht über einen Zeitraum von 15 Jahren stabil hält, senkt das Risiko für Herzkrankheiten. 80 Prozent der insgesamt 2500 Probanden nahmen mindestens sieben Kilo zu, ein Fünftel von ihnen entwickelte das so genannte Metabolische Syndrom: Sie setzen vor allem am Bauch Fett an, litten unter hohen Cholesterinwerten und Bluthochdruck. Das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes stieg deutlich. Der Initiator der Studie, Donald Lloyd-Jones, und sein Team leiteten daraus ab, dass nicht allein Übergewicht, sondern vor allem die Gewichtszunahme ein Auslöser für das Metabolische Syndrom ist.

Jan Kähler von der Universitätsklinik Eppendorf in...

 
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