Nobelpreisträger Harald zur Hausen: Der Jäger der Tumorviren

Nobelpreisträger Harald zur Hausen
Der Jäger der Tumorviren

PremiumErst wurden seine Hypothesen belächelt – dann eindrucksvoll bestätigt und seine Arbeit mit dem Nobelpreis belohnt. Harald zur Hausen hat den Weg für einen Impfstoff geebnet, der Krebs vorbeugen kann. Ein Porträt.

Harald zur Hausen hätte den Ruhestand wohlverdient. Als Wissenschaftler hat er mehr erreicht als die allermeisten seiner weltweiten Kollegen. Er hat den Verursacher für eine der häufigen Tumorarten bei Frauen, Gebärmutterhalskrebs, identifiziert und für diese Entdeckung den Medizin-Nobelpreis erhalten. Er konnte miterleben, wie aus seiner Forschung Impfstoffe hervorgegangen sind, die heute weltweit Millionen junge Frauen vor der Infektion mit bestimmten Typen des humanen Papillomavirus schützen – und damit auch vor dem Risiko einer Krebserkrankung. Und er hat als wissenschaftlicher Vorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) maßgeblich daran mitgewirkt, die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland neu auszurichten und an die internationale Konkurrenz heranzuführen.

 
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