Tödliche Epidemie
Neuer Ebola-Verdacht in Australien

Eine Mitarbeiterin des Roten Kreuzes wird im australischen Cairns wegen Verdachts auf Ebola behandelt. Die 57-Jährige hatte in Sierra Leone Ebola-Infizierte gepflegt. Nach ihrer Rückkehr hat sie Fieber bekommen.
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SydneyIn Australien ist eine Mitarbeiterin des Roten Kreuzes unter Quarantäne gestellt worden, die in Sierra Leone Ebola-Kranke betreute. Die Frau habe nach ihrer Rückkehr von einem einmonatigen Einsatz in Sierra Leone leichtes Fieber entwickelt, teilten am Donnerstag die Behörden im Bundesstaat Queensland mit.

Die 57-Jährige werde nun isoliert im Krankenhaus von Cairns behandelt, während das Ergebnis einer nach Brisbane geschickten Blutprobe noch abgewartet werden müsse. Bei den Untersuchungen soll geprüft werden, ob die Frau an Ebola erkrankt ist.

Sierra Leone gehört neben Liberia und Guinea zu den Ländern, die am stärksten vom Ausbruch der tödlichen Epidemie betroffen sind. Die australische Rotkreuz-Mitarbeiterin hatte in dem Land Ebola-Patienten gepflegt. „Wir wissen nicht, ob sie es hat“, sagte die Gesundheitschefin von Queensland, Jeanette Young.

Es gebe keinen Grund zur Sorge vor einer Ausbreitung. Die Patientin habe sich korrekt verhalten, und sich gleich nach Beginn des Fiebers in die Klinik begeben. Sie habe auch keinen Kontakt zu anderen Menschen gehabt.

In Australien hat es wiederholt Ebola-Verdachtsfälle bei Rückkehrern aus dem westafrikanischen Krisengebiet gegeben. Keiner der Fälle hat sich bislang bestätigt.

In Westafrika sind seit dem Ausbruch des Virus im März fast 3500 Menschen an der Krankheit gestorben.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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