Zika-Opfer in Brasilien
„Wir jagen immer hinterher“

Viele brasilianische Familien, deren Kind nach einer Zika-Infektion behindert zur Welt kam, stehen am Rande der Existenz. Das völlig unterfinanzierte Gesundheitssystem des Landes kann diese Menschen kaum unterstützen.

RecifeAngelica Pereiras Zuhause liegt in einer unbefestigten Straße, in der der Müll in den Pfützen schwimmt. Im Morgengrauen verlässt die 21-Jährige mit ihrer einjährigen Tochter das kleine weiße Haus und wartet auf das Fahrzeug, das sie abholen soll. Es kommt zwei Stunden zu spät und Pereira weiß: Die Zeit wird später für die Therapie fehlen. Ihre Tochter ist behindert, weil sich Pereira während der Schwangerschaft mit dem Zika-Virus infiziert hatte.

Die brasilianische Regierung hat betroffenen Familien Unterstützung angeboten, zum einen in Form von Therapien für die Kinder, zum anderen finanzieller Art: Umgerechnet 275 Dollar (250 Euro) zahlt der Staat...

 
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