Handelsblatt bei SXSW

Jens de Buhr, JDB Media
Das Zeitalter der „emotionalen Intelligenz“

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„Ich nenne es Eva. So hieß meine Mutter früher“, erzählt ein Amerikaner bei einer Marktforschungsdiskussion über das Amazon-Sprachsteuerungssystem Alexa. Alexa ist ein Programm, das Terminals für den Zugang zum Netz überflüssig macht und sich mit Menschen unterhält und auch Witze erzählt.

Für mich beeindruckend: Menschen bauen zu Maschinen Gefühle auf, wenn sie anfangen zu sprechen. Keine Frage: „Emotionale Intelligenz“ nimmt Fahrt auf – getrieben von der rasanten Entwicklung beim maschinellen Lernen und der immer besseren Spracherkennung. Wir stehen vor dem Zeitalter des Affective Computing, des gefühlvollen Rechnens.

Irgendwann verlieben wir uns in unsere Maschinen. Und sie verstehen uns dank Sprachanalyse immer besser. Das ist ein Pfund für die Werbewirtschaft: Schon bald werden wir mittels einfacher Sprachprobe mehr über die Bedürfnisse des Einzelnen wissen als je zuvor. Ein Satz reicht und das Angebot für ein neues Auto liegt im Briefkasten, wenn es den Postboten dann noch gibt.

Jens de Buhr ist der Geschäftsführer der JDB Media und Deutsche Unternehmerbörse.

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