Internetkonferenz Re:publica
Die Hobbylobby muss von den Profis lernen

Die Netzgemeinde kämpft auf der Konferenz Republica gegen die Internetüberwachung, findet aber in der Politik kaum Gehör. Will sie durchdringen, muss sie von den Konzernen lernen: Lobbyarbeit braucht Geduld und Geld.

Berlin„Asyl für Snowden“ – kein Thema bewegt die Netzgemeinde derzeit mehr. Die Forderung ist auf der Konferenz Republica in Berlin auf den Bühnen zu hören, sie steht auf Postern und Aufklebern. Die Person Snowden steht für den größten Überwachungsskandal der Geschichte, den der frühere NSA-Mitarbeiter ins Rollen gebracht hat. Dass man den Applaus der mehr als 6000 Konferenzbesucher für die Forderung im nahe gelegenen Bundeskanzleramt hör, ist indes unwahrscheinlich – Angela Merkel will den Bündnispartner USA nicht verärgern.

Hier liegt das Problem der Internetaktivisten: Sie haben keine Lobby.

Die Solidarität mit Snowden, die draußen keiner hört, ist symptomatisch. Die...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%