Premium Ertragsschwäche

Banken ringen um ihre Zukunft

Regulierung und harte Konkurrenz drücken die Gewinnmargen der deutschen Banken. Vor allem im Geschäft mit Firmenkunden mischen wieder etliche ausländische Institute mit.
Nur 416 Sparkassen verdienen noch gut, aber durch die Minizinsen lohnt sich das Kerngeschäft fast nicht mehr. Quelle: dpa
Wie geht es mit den Banken weiter?

Nur 416 Sparkassen verdienen noch gut, aber durch die Minizinsen lohnt sich das Kerngeschäft fast nicht mehr.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Deutsche Bank prüft einen radikalen Umbau: die Aufspaltung in zwei getrennte Geldhäuser. Die Sparkassen stehen angesichts der Minizinsen nach eigenen Worten vor einer „Durststrecke“. Und die Genossenschaftsbanken ächzen besonders unter der Regulierung. Kurzum: Die Kreditinstitute ringen um ihre Zukunft.

Zwar unterscheiden sich die Probleme der verschiedenen Banktypen im Detail – grundsätzlich aber kämpfen Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken gegen drei einschneidende Entwicklungen: stärkere staatliche Regulierung, Minizinsen und gnadenloser Wettbewerb. Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret mahnte bereits: „Langfristig müssen die deutschen Banken mehr verdienen, um im Wettbewerb bestehen zu können.“ Viele Institute, so sein Rat, sollten ihre Geschäftsmodelle prüfen.

 

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