Russlands Banken: Die Schockwirkung

Russlands Banken
Die Schockwirkung

PremiumDie Banken in Russland trifft die Krise hart: Also bauen westliche Geldhäuser in Russland Filialen und Jobs ab, auch im Firmenkundengeschäft ist die Flaute spürbar. Der Kreml wiederum muss russische Institute stützen.

MoskauWenn  der Chef einer französischen Großbank sich bei Bekanntgabe der Geschäftszahlen ausführlich zu einem Krieg äußert, muss die Lage  dramatisch sein. Frédéric Oudéa, Chef der Société Générale, hat jüngst genau das getan: Er forderte eindringlich eine „diplomatische Lösung“ des russisch-ukrainischen Konflikts. Oudéa ist tief besorgt wegen der vielen Toten und wegen seines Ost-Geschäfts: „2015 wird unser schwierigstes Jahr in Russland.“

So wie Société Générale in Paris geht es derzeit vielen Banken. Kein Sektor spürt die Rezession in Russland so stark wie die Finanzbranche. Die westlichen Sanktionen, die eigentlich die russische Binnenwirtschaft schwächen und so den Druck auf...

 
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