Frauenquote im Bankensektor
„Sinnvolle Starthilfe“

PremiumLangsam erlebt der Finanzsektor einen Kulturwandel: Beliebt ist die Frauenquote zwar immer noch nicht, aber Banker halten sie für eine gute Starthilfe. Der Fokus liegt dabei besonders auf Führungspositionen.

FrankfurtVon der Flut neuer Regeln fühlen sich Banker meist eher überfordert als beglückt. Gemessen daran, stößt die von der Regierung geplante flexible Frauenquote für Führungspositionen bei einigen Topbankern auf ein erstaunlich positives Echo. Richtig glücklich ist zwar niemand über deren Einführung. „Aber ich merke, dass die Quote tatsächlich die Wahrnehmung im Unternehmen schärft“, sagte Carola Gräfin von Schmettow, die Chefin von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Wegen eines neuen Gesetzes müssen viele Banken sich bis Ende September auf freiwillige Zielquoten für Frauen in Führungspositionen festlegen. Zielvorgaben soll es für Aufsichtsrat, Vorstand und die beiden Leitungsebenen unter dem Vorstand geben.

 
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