Handelsblatt Jobturbo
Wer in der Telekom-Branche große Chancen hat

Das Stellenangebot in der Telekommunikationsbranche wächst aktuell stetig an. Neben Technik-Experten sind auch Verkaufs- und Marketing-Profis sehr gefragt – besonders in der Hauptstadt und in Hamburg.

KölnBranchenriese Telekom zählt nach einer Umfrage des Nachrichtenmagazins FOCUS, des Karriere-Netzwerks Xing sowie dem Arbeitgeberbewertungsportal Kununu hinter SAP, Datev, Microsoft Deutschland und Fiducia IT zu den Top-Arbeitgebern im IT- und Telekommunikationsumfeld. Einsteigern bietet sich beim Stichwort „Karriere bei der Telekom“ ein recht vielfältiges Angebot.

Da bieten sich berufliche „Startrampen“ an, angefangen beim flexiblen Praktikum für Studierende, dem „Flexikum“, bis hin zum Direkteinstieg oder dem Berufseinstiegsprogramm „Start-up“. Auch die anderen großen Mitspieler in der Branche buhlen mit ähnlichen Einstiegsmöglichkeiten um künftige Mitarbeiter.

Positiv bewertet der ehemalige Präsident des Branchenverbands Bitkom, Prof. Dieter Kempf, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. So seien im vergangen Jahr 26.000 neue Arbeitsplätze anstatt der erwarteten 10.000 entstanden. „Ende des Jahres werden wir mit 990.000 Beschäftigten in den ITK-Unternehmen fast die Million erreichen. Damit festigt die Bitkom-Branche ihre Stelle als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber in Deutschland, nur knapp hinter dem Maschinenbau.“ Im März dieses Jahres war das Stellenangebot in der Branche so hoch, wie seit rund drei Jahren nicht mehr. Seitdem hat das Angebot kontinuierlich zugelegt.

Verglichen mit der Vorjahresperiode zeigt die Job-Statistik des Handelsblatt-Jobturbos ein Wachstum von fünf Prozent. Der Gesamtstellenmarkt weist hingegen für den Zeitraum Januar bis September ein geringeres Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf. Die Statistik des Jobturbos beruht auf der Auswertung sämtlicher Stellenanzeigen aus den großen und kleineren (Online-) Jobbörsen, Zeitungen und Karriereseiten der Top-Unternehmen, die in der Jobmetasuchmaschine zusammenlaufen.

Und die Anforderungen der Unternehmen an zukünftige Mitarbeiter sind hoch. Der Blick in die Stellenanzeigen zeigt: Die wichtigsten Anwendungen müssen nicht nur die Programmierer beherrschen, sondern auch Berater sowie Vertriebsmitarbeiter. Wie wichtig die technische Fachkompetenz für die High-Tech-Branche ist, zeigt sich an der großen Nachfrage der Unternehmen nach Hochschulabsolventen. „Vergleicht man den Anteil der Akademiker mit dem des Gesamtstellenmarkts, ist dieser in der Informations- und Telekommunikationsbranche fast doppelt so hoch“, sagt Thomas Bäumer, Geschäftsführer der Adecco Personaldienstleistungen GmbH.

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