Mehr Gehalt
So viel werden Sie 2017 verdienen

Der Fachkräftemangel macht Deutschlands Unternehmern Sorgen – beste Voraussetzungen also, um mehr Geld auszuhandeln. Ein neuer Gehaltsreport zeigt, wie viel Sie im kommenden Jahr mehr verdienen können.
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DüsseldorfDie deutsche Wirtschaft wächst. Die Arbeitslosenquote sinkt. Kann es schönere Nachrichten geben? Wohl kaum. Doch ganz so rosig ist die Lage nicht, denn gleichzeitig verändert die Digitalisierung bestehende Geschäftsmodelle, ruckelt an alten Strukturen und beeinflusst das Denken in Unternehmen. Und zwar so radikal wie tiefgreifend. Der 2014 verstorbene Medienunternehmer Ossi Urchs beschrieb es mal ganz treffend so: „Digitalisierung ist nicht wie Schnupfen – es geht nicht wieder weg.“

Wie aber mit den komplexen Herausforderungen umgehen, wenn man weiter erfolgreich sein will im Markt? Bemühen wir noch ein altes chinesisches Sprichwort, das sagt: „Wenn der Wind der Veränderung bläst, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen.“ Viele Firmen, die mit dem technologischen Wandel Schritt halten und den Anschluss nicht verpassen wollen, bauen immerhin gerade fleißig Windmühlen und suchen dafür qualifizierte Fachkräfte. Händeringend, denn von ihnen gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel zu wenige. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Gehaltsreport des Personaldienstleisters Robert Half, der dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.

Für 94 Prozent der Unternehmen, die für die Studie befragt wurden, ist es sehr schwierig, qualifizierte Kandidaten zu finden. Vor allem Fachkräfte mit Spezialwissen und Know-How in Nischenbereichen sind Mangelware. Eine Lücke auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen auch die Mitarbeiter aus der Babyboomer-Generation der 50er- und 60er Jahre, die in Rente gehen.

Die Folge: Weil die Unternehmen um die besten Köpfe ringen müssen, können sich die Top-Kandidaten ihren neuen Arbeitgeber häufig aussuchen und dürfen sich auch noch über mehr Geld in der Tasche freuen. „Gerade für Branchen wie die IT oder das Finanz- und Rechnungswesen ist es momentan eine Herausforderung, die passenden Mitarbeiter zu finden und an das eigene Unternehmen zu binden. Attraktive Gehälter sind dafür eine wichtige Voraussetzung“, erklärt Sven Hennige, Senior Managing Director von Robert Half.

Wobei der Kontostand natürlich heutzutage längst nicht mehr der einzige Faktor ist, mit dem Unternehmer ihre Mitarbeiter an sich binden sollten. Entscheidend ist auch, wie die Arbeitsbedingungen aussehen. Stichwort Entwicklungs- und Karriereperspektiven. Oder auch Generation Y. Hennige: „Dazu gehören neben einem besseren Gehalt auch Fortbildungen, mehr Gestaltungsspielraum, eine offene Unternehmenskultur und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, sorgen für eine ausgeglichene Work-Life-Balance.“

Weil die Fachkräfte also so rar sind und längst nicht mehr so schnell gefunden werden, ist die Zeit günstig, mit dem Chef über Geld zu reden. Diese Gehaltsstudie zeigt Ihnen, was Sie für Ihre Arbeit verlangen können. Welche Gehälter 2017 gezahlt werden, welche Markttrends die Nachfrage nach gutem Personal steuern und welche Kenntnisse aktuell besonders gefragt sind, haben wir auf den folgenden Seiten zusammengestellt. Dabei bietet die Studie Einblicke in den aktuellen Stellenmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen, IT- sowie Assistenz- und kaufmännische Berufe. Mehr als 100 Positionen finden sich in der Übersicht.

Wichtig: Die angegebenen Zahlen sind Durchschnittswerte für Deutschland und beziehen sich immer auf die Brutto-Jahresgehälter ohne Benefits, Boni oder andere Zusatzleistungen. Zu beachten ist außerdem, dass die Einkommenshöhe auch von Faktoren wie der Region, Branche oder der Unternehmensgröße beeinflusst wird. Zwischen den verschiedenen Berufsgruppen gibt es ebenfalls große Unterschiede.

Kommentare zu " Mehr Gehalt: So viel werden Sie 2017 verdienen"

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  • @Enrico "FatFinger" Caruso, 05.10.2016, 13:37 Uhr:

    Hier eine Auswahl an online erschienenen Pressebeiträgen diesem Thema:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-a-1106211.html (Ausschnitt daraus: „Dreimal habe sich Trump nach nuklearen Waffen erkundigt - und explizit gefragt, "warum wir sie nicht einsetzen können, wo wir sie schon haben".), http://www.spiegel.de/politik/ausland/die-angst-vor-donald-trump-als-atomwaffen-befehlshaber-a-1107903.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/donald-trump-zieht-angeblich-den-gebrauch-von-atomwaffen-in-betracht-14371030.html

    http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-trump-der-football-und-der-keks-1.3107724

    https://www.welt.de/politik/ausland/article157531356/Wie-Donald-Trump-lernte-die-Bombe-zu-lieben.html

    http://www.n-tv.de/politik/Trump-beunruhigt-mit-Atomwaffen-Aussage-article18342091.html

    http://www.rp-online.de/politik/ausland/us-wahlen/donald-trump-warum-setzen-wir-unsere-atomwaffen-nicht-ein-aid-1.6161802

    Hinweise darauf, dass besagt Aussage von Jeb Bush stammt habe ich nicht gefunden.

    Bitte geben Sie die Quelle Ihrer diesbezüglichen Information an.

    Die meisten Leute wollen nämlich gern selbst entscheiden können, welche Quellen ihnen glaubwürdig erscheinen (und welche nicht).

  • Frau Annette Bollmohr 05.10.2016, 11:12 Uhr
    << Wir erinnern uns: Vor gerade mal ein paar Monaten hat jemand, der bald Zugang zum nötigen Code haben könnte noch gesagt:
    "Wir haben Atomwaffen, warum nutzen wir sie nicht?" >>

    Diesen Unsinn haben Sie hier schon einmal behauptet. Von daher ist Ihre Einleitung mit "Wir erinnern uns" eine ziemliche Lachnummer.

    Ein Mitarbeiter aus dem Wahlkampflager von Jeb Bush, der, wie Sie wissen, später Trump unterlegen íst, hat diese Lüge unter die Leute gebracht. Und Sie verbreiten das jetzt hier weiter.

    Wären Sie wichtig, würde man sowas als Rufmord bezeichnen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette

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