Sinn und Unsinn von Jahresgesprächen
Kreuzchen für die Mitarbeiter

PremiumVielen Mitarbeitern graut es davor: dem Jahresgespräch. Doch was bringt die klassische Leistungsbeurteilung eigentlich? Das fragen sich auch immer mehr Unternehmen – und experimentieren mit neuen Ansätzen.

DüsseldorfIn diesen ersten Wochen eines Jahres kommt in Unternehmen ein Klassiker zur Aufführung: „Das Jahresgespräch“ sagen Personalmanager bedeutungsvoll; „Viel Lärm um nichts“ lästern die Kollegen. Das Drehbuch des Zwei-Personen-Stücks: Der Chef trifft seinen Mitarbeiter, um über die Leistung des Untergebenen zu urteilen und zu prüfen, ob und zu welchem Grad er die im Vorjahr vereinbarten Ziele erreicht hat – und um neue festzulegen. Den Mitarbeiter interessiert beim Ausfüllen des oft seitenlangen Fragebogens vor allem, ob er seinen Gehaltsbonus erhält und wie hoch er ausfällt.

Armin Trost, Professor für Personalmanagement an der Hochschule Furtwangen: „Mitarbeiter und Führungskräfte erleben das Jahresgespräch...

 
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