Transparenz bei Gehältern
Wir müssen reden

PremiumGehälter sind nicht mehr tabu: Digitale Quellen schaffen Vergleichbarkeit, Unternehmen werden zur Auskunft verpflichtet. Höchste Zeit für Chefs, Bezahlung auf Fairness zu prüfen und Vergütung transparent zu machen.

DüsseldorfSie verbreitete sich wie ein Computervirus unter den Google-Mitarbeitern: die Gehaltstabelle ihrer Kollegin Erica Baker. Bevor sie den Link im Kollegenkreis verschickte, hatte die amerikanische Software-Spezialistin selbst ihr Gehalt und ihre Position eingetragen, etwa fünf Prozent der weltweiten Google-Belegschaft schlossen sich ihrem Beispiel an.

Die Liste wurde ein Aufreger, denn es zeigten sich starke Vergütungsunterschiede für vergleichbare Positionen. Differenzen beim Jahresgehalt von bis zu 500 Prozent waren keine Seltenheit, vor allem wegen der unterschiedlichen persönlichen Aktienpakete, einem wichtigen Teil der Gesamtvergütung bei Google. Erica Baker berichtet, dass daraufhin einige Kollegen ihr Gehalt neu verhandelten. Sie selbst wechselte den...

 
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