Buch von Jack Nasher
Wie Sie kompetenter rüberkommen

Jeder will kompetent wirken. Wie dumm, dass echte Kompetenz dabei nutzlos ist. Jack Nasher zeigt in seinem Ratgeber, wie jeder an seiner Eigendarstellung arbeiten kann – und warum der Schein wichtiger als das Sein ist.
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DüsseldorfHaben Sie das Talent, Menschen dazu zu bekommen, dass sie Sie mögen? Bestimmt. Sie geben sich freundlich, lächeln, machen Komplimente. Experimente haben gezeigt, dass sich die meisten da relativ leicht tun. Ganz anders sieht es aus, wenn Menschen zeigen wollen, dass sie kompetent sind. Man spricht hochgestochen, sitzt steif - kurzum: Viele scheitern kläglich.

Jack Nasher, Professor an der Munich Business School und Unternehmensberater, kennt solche Studien. Er kennt sich gleichermaßen in Theorie und Praxis aus. Ihm sind schon zuvor Bestseller gelungen und den Spitznamen “Lügenpapst” hat er sich nicht durch das Distribuieren von Unwahrheiten erworben, sondern durch seine Ratgeber zum Thema, wie man Lügen entdeckt. Jetzt geht Nasher in seinem Buch “Überzeugt”, das gerade bei Campus erschienen ist, das Thema Kompetenz an - mit großem Erfolg. Die Lektüre lohnt sich - einige Beispiele:

Studien zeigen, dass Kompetenz im beruflichen Kontext neben Glaubwürdigkeit und Beliebtheit die wichtigste Kompetenz ist. Wer Kompetenz ausstrahlen will, sollte wissen: Menschen können Kompetenz nicht sachgerecht bewerten. Es geht ergo nicht um die tatsächliche Kompetenz, sondern um die wahrgenommene. Man bekommt eher das, was man verhandelt, nicht das, was man verdient.

Das ist erwartbar. Überraschender aber ist die These: “Erfolg oder Misserfolg haben erschreckend wenig Auswirkung auf die Wahrnehmung von Kompetenz.” Man könne eben auch beim Scheitern kompetent wirken und im Erfolg inkompetent. Ergebnisse sprechen eben nicht für sich. Und von Gerechtigkeit kann keine Rede sein.

Schritt eins zum Glück: “Versuchen Sie nicht, eine gute Wahl zu sein. Eliminieren Sie alles, was Sie zu einer schlechten Wahl macht.” Man soll erkennen, was gegen einen spricht und genau diese Gegenargumente entkräften. Und vor allem rät Nasher: Demonstrieren Sie Zuversicht! Denn auf die reagieren Menschen noch positiver als auf gute Argumente. “Bescheidenheit dürfte die in Firmenkorridoren und Sitzungssälen am meisten verbreitete Form der Selbstzerstörung sein.”

Die Hirnforschung ist in den vergangenen Jahren weit vorangekommen und sagt zum Beispiel, wie wichtig das Framing einer Situation ist, also das man sie in die richtigen Bahnen setzt. Entsprechend ist die eigene Wahrnehmung von Erfolg oder Misserfolg entscheidend.

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Wie Sie kompetenter rüberkommen

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Körpersprache wichtiger als das Gesprochene

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