Auskunftsdienst
Ermittlungen gegen Mitarbeiter von Telegate

Mitarbeiter des Auskunftsdiensts Telegate haben Firmenkunden offenbar versprochen, ihre Einträge auf der ersten Seite bei Google zu platzieren – doch dort sind sie nie gelandet. Betrug? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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EssenDie Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter des Auskunftsdienstes Telegate wegen des Verdachts auf Betrug. Eine Sprecherin der Behörde bestätige am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des „Stern“. Rund 60 Unternehmen seien geschädigt worden und hätten Anzeige erstattet, sagte Oberstaatsanwältin Anette Milk der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittlungen liefen noch. Eine Pressesprecherin von Telegate sagte auf Anfrage, der Fall sei bekannt und das Unternehmen kooperiere mit der Staatsanwaltschaft.

Nach weiteren Angaben des „Stern“ hätten Verkäufer Firmenkunden versprochen, ihren Eintrag gegen eine Monatsgebühr auf der ersten Seite bei Google zu platzieren. Nun prüft die Essener Staatsanwaltschaft, ob bei der Akquise falsche Angaben gemacht wurden. Viele betroffene Unternehmen fühlten sich geprellt, denn auf einen Spitzenplatz sind sie niemals gekommen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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