Bauer
Tiefbau-Spezialist will sich nicht an Trumps Mauer beteiligen

Der Tiefbau-Spezialist Bauer hat Berichte zurückgewiesen, er wolle sich an der geplanten Mauer an der Grenze zu Mexiko beteiligen. Das Projekt passe ohnehin nicht zu dem eigenen Geschäft.
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SchrobenhausenDer Tiefbau-Spezialist Bauer will sich nach eigenem Bekunden nicht am Bau der von US-Präsident Donald Trump geplanten Mauer an der Grenze zu Mexiko beteiligen. „Das ist nicht unser Plan, uns an diesem Projekt zu beteiligen“, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Schrobenhausen. Damit reagierte er auf einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, wonach das Bauunternehmen auf einer Liste von 700 Firmen zu finden ist, die Interesse hätten, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Über die Ablehnung hatte auch der „Donaukurier“ berichtet.

Der Sprecher erklärte, ein Mitarbeiter aus den USA habe standardmäßig in einem Portal für solche öffentlichen Projekte ein Häkchen gesetzt und damit signalisiert, dass das Unternehmen über den Fortgang der Ausschreibung informiert werden möchte. Dieser Schritt sei – wie üblich – nicht vorab mit der Unternehmenszentrale abgesprochen gewesen. „Es ist nichts passiert, außer dass dieser Haken gesetzt wurde“, sagte der Sprecher.

Zugleich distanzierte sich das Unternehmen auch von dem Vorhaben selbst. Firmenchef Thomas Bauer, der unter anderem auch Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und Landesschatzmeister der CSU in Bayern ist, halte die Rhetorik Trumps zum Mauerbau für „falsch“, sagte der Sprecher. Hinzu komme, dass das Projekt nicht zu dem originären Geschäft eines Tiefbau-Spezialisten passe. Mit der Mauer will Trump illegale Einwanderer und Drogenschmuggel stoppen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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