Glücksspiel
Lotterien bangen um ihr Monopol

PremiumPrivate ausländische Glücksspiel-Anbieter wie Lottoland locken die Spieler und ärgern die staatlichen Gesellschaften. Die Lotto-Monopolisten befürchten, künftig weniger Gewinn für soziale Zwecke ausschütten zu können.

MünchenDie Marge ist traumhaft: Bei einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro hat Erwin Horak vergangenes Jahr 400 Millionen Euro Überschuss eingespielt. Doch der Chef der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern ist trotzdem nicht zufrieden, im Gegenteil. Die guten Zeiten könnten nämlich bald vorbei sein, weil ihm private Lottoanbieter die Kunden abspenstig machen. Zumindest fürchtet das der Beamte.

„Es besteht die deutliche Gefahr, dass die Umsätze und damit auch die Abgaben für soziale Zwecke fallen, wenn nichts gegen die Illegalen getan wird“, ärgert sich Horak. Seine Stimme hat Gewicht. Horak führt die zweitgrößte deutsche Lottogesellschaft. Nur Westlotto verbucht höhere Einnahmen.

Die Illegalen,...

 
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