Himalaya-Tourismus
Nepals zweite Tragödie

PremiumVier Monate nach dem schweren Beben hat sich ein Japaner als erster Bergsteiger auf den Weg zum Mount Everest gemacht. Der Himalaya-Staat leidet noch immer unter dem Katastrophen-Image: Touristen bleiben weg.

KathmanduBishwo Shahi blickt in Kathmandu von einer Dachterrasse auf die Katastrophe: Früher hatte er von hier beste Sicht auf den Kasthamandap-Tempel, es war der Höhepunkt seiner Tour. Nun ist dort nur noch ein kahler, lehmiger Platz, auf dem ein paar alte Steine liegen. „Es wird noch Jahre dauern, bis wir das alles wieder aufgebaut haben“, sagt Shahi. Der 42-jährige Fremdenführer ist spezialisiert auf die historischen Bauten am Durbar-Platz, der zu Nepals Weltkulturerbe gehört. Viele wurden während des verheerenden Erdbebens im April zerstört. Nun steht auch Shahis Geschäftsmodell vor dem Kollaps.

Wie er sind viele Einwohner des Himalaya-Staats auf die...

 
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