Infront-Chef Philippe Blatter
„Die Fußball-WM kommt nach China“

PremiumAusgerechnet der Neffe des Ex-Fifa-Chefs soll die WM ins Riesenreich holen: Der Chef des Sportvermarkters Infront spricht im Interview über einen chinesischen Eigner, Zukäufe und die Folgen der Skandale auf das Geschäft.

MünchenPhilippe Blatter ist Triathlet und begeistert sich für alles, was mit Sport zu tun hat: Auf dem Flur vor dem Büro des Infront-Chefs hängen Eishockey-Trikots, unter dem Couchtisch liegen Pucks und Bälle, an der Wand hat er ein Rennrad anbringen lassen. Erst kürzlich hinzugekommen ist ein steinerner Drache, der auf dem Beistelltischen thront. Die Skulptur ist ein Geschenk der Wanda-Gruppe und signalisiert, dass bei dem Sportvermarkter aus dem schweizerischen Zug inzwischen der chinesische Milliardär Wang Jianlin das Sagen hat.

Herr Blatter, lernen Sie fleißig Chinesisch?
Fleißig? Naja. Aber ich bemühe mich schon seit einigen Jahren und habe sogar mal einen zweiwöchigen...

 
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