Intercontinental Exchange
US-Börsenbetreiber will in London Metallhandel aufziehen

Der US-Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) möchte Insiderberichten zufolge sein Metallgeschäft ausbauen. ICE will eine Handelsplattform in Konkurrenz zur London Metal Exchange in London aufbauen.
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LondonGut vier Jahre nach der gescheiterten Übernahme der London Metal Exchange (LME) plant der US-Börsenbetreiber ICE Insidern zufolge eine Handelsplattform in der britischen Hauptstadt. „ICE sucht nach einer Möglichkeit, sein Metallgeschäft auszubauen“, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Dabei spreche die in New York gelistete ICE mit Martin Abbott, dem früheren Chef der 140 Jahre alten LME, die der weltgrößte und älteste Markt für den Handel mit Metallen ist. Abbott wiederum führte vergangenes Jahr Gespräche mit mehreren Handelshäusern und Maklern über die Gründung einer neuen Handelsplattform in Konkurrenz zur LME.

ICE wollte sich dazu nicht äußern. Ein Abbott-Sprecher räumte „informelle Kontakte“ zur ICE ein. Die LME dominiert den Metallhandel, steht aber unter Druck. 2015 hatte eine Gebührenerhöhung um 31 Prozent viele Kunden verärgert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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