Korruptionsbekämpfung
Bilfinger bleibt unter Aufsicht

PremiumSeit Januar 2014 baut Bilfinger nun an einem wirksamen System zur Korruptionsbekämpfung. Die US-Justiz verfolgt jeden Fortschritt genau. Zufrieden sind die Amerikaner noch immer nicht. Das hat Folgen für den Konzern.

MannheimIm November wird der neue Bilfinger-Chef Tom Blades in die USA aufbrechen. Auf der Agenda steht Washington: Blades besucht das US-Justizministerium und trifft die US-Staatsanwältin Laura Perkins. Es ist eine wichtige Begegnung, denn Perkins hat einen strengen Blick auf den deutschen Industriedienstleister.

Die Staatsanwältin ist für das sogenannte „Deferred Prosecution Agreement“ (DPA) zuständig, das Bilfinger mit der US-Justizbehörde 2013 abgeschlossen hat. Es geht um Korruption. 32 Millionen Dollar Strafe hat der Konzern wegen eines Bestechungsfalls in Nigeria zahlen müssen. Dazu kam das DPA: Die Amerikaner verlangen von Bilfinger den Aufbau eines wirksamen Systems zur Korruptionsbekämpfung.

Seit Januar 2014...

 
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