Nach Verkäufen an Fresenius
Rhön-Klinikum kauft eigene Aktien zurück

Mit dem Ziel, die Bilanz zu verkleinern, hat der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum eigene Aktien im Wert von 167 Millionen Euro zurückgekauft. Nötig wurde dies durch den Verkauf von Unternehmensanteilen an Fresenius.

FrankfurtDer Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat innerhalb eines Monats eigene Aktien für 167 Millionen Euro zurückgekauft. Die Anteilsscheine sollten eingezogen und das Grundkapital dadurch um neun Prozent abgeschmolzen werden, teilte Rhön-Klinikum am Montag mit.

Das fränkische Unternehmen hatte angeboten, 7,1 Millionen seiner Aktien für je 25,54 Euro zurückzukaufen, die Aktionäre nahmen die Offerte für gut 6,5 Millionen Aktien an. Der Rückkaufpreis lag leicht über dem Kurs der Rhön-Aktie vom Montag.

Die Rückkaufaktion ist die Konsequenz daraus, dass Rhön den Großteil seines Geschäfts an Fresenius verkauft hatte. Die Bilanz war danach im Vergleich zum operativen Geschäft zu groß, der Erlös aus dem Verkauf sollte zum Teil an die Aktionäre weitergereicht werden.

Finanzvorstand Jens-Peter Neumann sprach von einem „Vertrauensbeweis“ der Anteilseigner. Die verkleinerte Bilanz biete „die besten Voraussetzungen, um unsere organischen und akquisitorischen Wachstumschancen im deutschen Klinikmarkt entschlossen nutzen zu können“, sagte Neumann.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%