Spionage-Software
Uber führt Behörden in die Irre

Wer für Behörden in China, Australien oder Frankreich arbeitet, bekommt keine Uber-Fahrten. Ein Software erkennt Verkehrsbeamte und stellt sicher, dass sie nicht mitfahren. Daten der Abgewiesenen behält Uber trotzdem.

San FranciscoUber kommt nicht zur Ruhe. Nach Berichten über stillschweigend geduldete sexuelle Belästigung im Unternehmen, einer Klage wegen Diebstahls geistigen Eigentums und einem Video, in dem Uber-Chef Travis Kalanick einen Uber-Fahrer verbal niedermacht, sorgte am Freitag die nächste Enthüllung für Aufsehen. Die New York Times meldet die Existenz einer Spionagesoftware, mit der der Taxikonkurrent weltweit in Städten, wo sein Dienst wegen lokaler Gesetze oder Vorschriften limitiert oder verboten war, behördliche Aufpasser und Kontrollbeamte unter seinen Kunden ausfindig macht und blockiert. So sollten sie daran gehindert werden Regelverstöße aufzudecken. Bis 2015 war die Software zum Beispiel in Portland, Oregon, im...

 
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