Tourismusparadies Kos in Gefahr
Urlaubsland ist abgebrannt

PremiumKaum irgendwo kommen sich fröhliches Urlaubstreiben und Flüchtlingsnot so nah wie auf Kos. Die Behörden sind überfordert, das Tourismus-Geschäft leidet. Alltours-Chef Willi Verhuven stemmt sich gegen den Niedergang.

KosSchon für 15 Euro, umwirbt die Reiseagentin zwei britische Touristen, befördere ihr Boot die Reiselustigen zum zehn Kilometer entfernten türkischen Bodrum. „In 15 Minuten starten wir“, ruft sie den Passanten an der Hafenmole der griechischen Ferieninsel Kos verheißungsvoll zu.

Gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite haben arabisch sprechende Männer und Frauen in Kopftüchern für die Passage in Gegenrichtung oft mehr als 1000 Euro bezahlt. An Schlepper, weil ihnen die nötigen Papiere für die Einreise in das EU-Land fehlten. Es sind Flüchtlinge aus Syrien, bei intensiverem Hinsehen aber auch aus Pakistan, dem Iran und Nepal. Am Straßenrand haben sie ihre...

 
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