Uber in China
Das Ende des Alleingangs

PremiumUber gibt sich im hart umkämpften chinesischen Markt geschlagen und überlässt sein China-Geschäft dem Konkurrenten Didi Chuxing. Damit ist die Strategie der Stärke gescheitert. Ein Kommentar.

Großspurigkeit gehörte lange zum Markenkern von Uber. Wo immer die amerikanische Mobilitätsplattform auftrat, verließ man sich stets auf die eigene – finanzielle – Stärke und die damit verbundene Macht, sich Marktanteile zu kaufen. Doch diese Strategie scheint zu Ende. In Deutschland scheitert Uber an den Gesetzen, in China an der beinharten Konkurrenz.

Auf dem wichtigsten Mobilitätsmarkt der Welt tobt seit Jahren ein Preiskampf. Eine Milliarde Dollar pro Jahr sollen die Amerikaner in China verloren haben. Dass Uber sein defizitäres China-Geschäft nun weitgehend in die Hände des chinesischen Konkurrenten Didi Chuxing legt, wirkt auf den ersten Blick konsequent. Doch es ist...

 
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