Uber-Prozess
Kalanick soll von gestohlenen Dokumenten gewusst haben

Ex-Uber-Chef Kalanick wusste offenbar von gestohlenen Dokumenten. Erst nachdem sie angeblich zerstört waren, kaufte er die Firma des mutmaßlichen Diebes für 680 Millionen Dollar. Wie glaubwürdig ist das?

San FranciscoDie Anschuldigungen sind schwerwiegend: Laut Gerichtsdokumenten, die Waymo, Googles Tochtergesellschaft für autonome Autos, am Mittwoch vor Gericht eingebracht hat, wusste der zurückgetretene Uber-Chef Travis Kalanick von angeblich gestohlenen Dokumenten, bevor er Anthony Levandowski zum Chef von Ubers autonomer Sparte machte. Das berichtet das „Wall Street Journal“.

Laut der Zeitung habe Kalanick im März 2016 zu Levandowski gesagt, er solle die Dokumente nicht zu Uber mitbringen. Levandowski wiederum erklärte gegenüber Uber, er habe die Dokumente vernichtet. Daraufhin kaufte Uber sein Unternehmen „Otto“ für 680 Millionen Dollar. Jenes hatte dank der gestohlenen Informationen bereits ein extrem genaues Radar („Lidar“) für...

 
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