Uber steuert strategisch um
Diplomatie statt Konfrontation

PremiumDer Taxi-Konkurrent Uber ändert seine Strategie in Europa und will sein schlechtes Image loswerden – mit prominenter Hilfe. Das Unternehmen sucht besonders die Nähe zur Politik. Eine Ex-EU-Kommissarin soll dabei helfen.

Düsseldorf, BrüsselManchmal könnte sich Uber-Chef Travis Kalanick an Gulliver erinnert fühlen, jenen fiktiven Abenteurer, der auf seinen Reisen bei den Liliputanern strandete – und sich trotz seiner scheinbaren Überlegenheit kurz nach seiner Landung gefesselt am Boden wiederfand. Auch in Deutschland haben die Zwerge den Mobilitätsriesen noch fest im Griff. Regionale Taxigenossenschaften und ihre Vertreter machen Uber das Leben schwer. Und je stärker der Riese sich wehrt, desto enger ziehen sich die Schnüre.

Dabei gilt Uber als Plattform für die Mobilität der Zukunft und ist mit einem Wert von 50 Milliarden Dollar längst ein internationales Schwergewicht. In Deutschland sieht das...

 
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