Werbebranche
Publicis und Omnicon sprechen über Fusion

Wenn dieser Deal gelingt, dann bekommt die Werbebranche einen neuen Primus: Die französische Publicis-Gruppe will laut einem Medienbericht mit dem US-Konzern Omnicon fusionieren. Es geht um ein gigantisches Volumen.
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Los AngelesPublicis-Gruppe befinde sich in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit Omnicon, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Samstag. Geplant sei eine Fusion unter Gleichen. Die Gespräche könnten aber noch scheitern, hieß es unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Ein Zusammenschluss der zwei Unternehmen wäre weltweit der bislang größte in der Werbebranche. Er würde die 4,9 Milliarden Dollar schwere Übernahme der Aegis-Gruppe durch die japanische Dentsu im März in den Schatten stellen. Publicis und Omnicon sind an der Börse jeweils mehr als 16 Milliarden Dollar wert. Zusammen würden sie den Marktführer WPP aus Großbritannien übertreffen. Der fusionierte Konzern hätte bessere Chancen auf Wachstumsmärkten wie Brasilien, China und Russland, sagte Analyst James Dix von Wedbush Securities. Der Deal dürfte aber die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen, ergänzte er.

Weder Publicis noch Omnicon waren zunächst für Stellungnahmen zu erreichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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