Der Werber-Rat
Freundliche Übernahme

Wird das Internet seine Kultur der Oberflächlichkeit überwinden und glaubwürdigen Journalismus lernen? Der Verkauf der „Washington Post“ an Amazon-Gründer Bezos könnte ein Anfang sein.

Wie war das noch? In der Spätantike überrannten junge Völker aus dem Norden das als unbesiegbar geltende Römische Imperium. Sie hatten wenig Respekt. Sie stellten ihre Gäule in die Tempel. Die Senatoren nannten sie Vandalen und verstanden die Welt nicht mehr.

Wer soll nun das verstehen! Jeff Bezos, Erfinder des Onlinehändlers Amazon, kauft die „Washington Post“ für 250 Millionen Dollar. Das Traditionsblatt, seit 80 Jahren im Familienregime der Grahams, mit unzähligen Trophäen an der Wand, ist plötzlich persönlicher Besitz eines jungen Unternehmers. Wirtschaftsgeschichte hat er schon gemacht. Nun schreibt er Geschichte.

Eine Anwandlung patriotischen Mitleids? Unternehmerischer Überschwang? Oder gar...

 
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