Werber zu Olympia-Pleite
„Das war eine Kampagne von Eliten für Eliten“

PremiumNicht weniger als 25 Werbefirmen hatten für Olympia in Hamburg gekämpft. Hat man am Ende an den Menschen vorbeikommuniziert? Werber, die nicht zum Pro-Olympia-Verbund gehören, sehen durchaus einige Schwachstellen.

DüsseldorfSelten zuvor waren sich so viele verschiedene Werbeagenturen bei einem Thema so einig: Hamburg soll sich für Olympia bewerben, für dieses Ziel hatten nicht weniger als 25 Werbefirmen gekämpft, darunter Agenturen wie Jung von Matt und Thjnk. „Das gibt’s nur einmal“, lockte das Werbeversprechen. Das gibt es keinmal, weiß das olympiamüde Deutschland heute, kurz nach der Bürgerabstimmung zur Bewerbung. Katerstimmung bei den Werbern. Hat man am Ende an den Menschen vorbeikommuniziert?

Werber, die nicht zum hanseatischen Pro-Olympia-Verbund gehören, sehen durchaus einige Schwachstellen. „Die Hauptgründe für das Nein liegen nicht in der Kampagne. Dennoch müssen sich die Verantwortlichen fragen, ob...

 
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