Wohltätige Organisationen
Das Geschäft mit den Spenden

In der Weihnachtszeit brummt nicht nur beim Handel das Geschäft: Auch für Wohltätigkeitsorganisationen ist es die beste Zeit des Jahres. Immer mehr buhlen um die deutschen Spendenmuffel. Der Druck nimmt zu.
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DüsseldorfIn diesen Tagen schauen sie einen wieder an, die Kinder, die mit großen Augen zum Spenden bewegen sollen. Wenn Weihnachten naht, sitzt bei vielen das Geld etwas lockerer, nicht nur beim Geschenkekaufen. Zahlreiche Organisationen buhlen um Unterstützung.

Das Geschäft läuft. So stieg die Summe der Spenden allein in den ersten acht Monaten 2014 um 4,6 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro. Immer mehr NGOs drängen auf den Markt. Inzwischen gibt es 600.000 Vereine und Stiftungen, die sich dem Gemeinwohl verschrieben haben. Vor fünf Jahren waren es noch 570.000.

Statistiken zeigen, dass es zwar immer wieder Schwankungen im Spendenaufkommen gibt, der Betrag aber insgesamt weitgehend auf dem gleichen Niveau verharrt – die gleiche Summe verteilt sich also auf mehr Organisationen. Durch den anhaltenden Boom der Wohltätigkeitsunternehmen wird der Wettbewerb härter und der ökomische Druck wächst. Denn bei dem Tempo, in dem die Anzahl der Organisationen wächst, hält die Entwicklung des Spenden- und Mitgliederaufkommens nicht mit.

„Die Zahl der NGOs in Deutschland wird weiter zunehmen“, schätzt Eckhard Priller vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Der Experte für Zivilengagement ist eigentlich bereits seit Herbst im Ruhestand. Der Wissenschaftler ist einer der wenigen, die überhaupt zu dem Thema geforscht haben. Das Wachstum der NGOs sei „nicht nur positiv“, sagt er, „denn die Zahl der verfügbaren ehrenamtlichen Mitarbeiter und die finanziellen Mittel werden ja nicht mehr. Vor allem kleine Organisationen werden Probleme haben, geeignetes ehrenamtliches Führungspersonal zu bekommen.“

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  • Ich spende nichts mehr, da die Verwendung der Spenden oftmals zweifelhaft ist und ich keinem "Spendenmanager" seinen Porsche finanziere!

    Wie die Kirchen mit Spenden umgehen sah man zuletzt beim Limburger Diözesanzentrum des Tebartz-van Elst, wobei diese Verschwendungssucht bei der Kirche kein Einzelfall ist!

    Zudem spende ich automatisch mit, wenn der Deutsche Staat seine vielen Milliarden in sogenannte "Entwicklungshilfen" und "Soforthilfen" verschleudert.

    Da gebe ich lieber einmal im Jahr einem Kindergarten Geld für neues Spielzeug. Das kommt an und bleibt in der Region!

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