Energie

Premium Daniel Kretinsky zum Vattenfall-Verkauf „Braunkohle ist ein gutes Produkt“

Der tschechische Milliardär über den geächteten Energieträger, sein Interesse, die Rohstoff-Tochter von Vattenfall zu kaufen, und klare Ansagen aus der Politik. Die Braunkohle hat wieder Zukunft.
Der Tscheche kalkuliert nüchtern Preis und Risiko von Braunkohle. Quelle: Julia Vogel und Rudolf Wichert für Handelsblatt
Daniel Kretinsky

Der Tscheche kalkuliert nüchtern Preis und Risiko von Braunkohle.

(Foto: Julia Vogel und Rudolf Wichert für Handelsblatt)

WienErst kam der Atomausstieg. Und nun lautet das neue Motto der Umweltverbände: „Braunkohle? Nein, danke.“ Der tschechische Oligarch Daniel Kretinsky, Eigentümer des Energiekonzerns EPH, lässt sich davon nicht abschrecken. Er hat die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft (Mibrag) übernommen, die neben RWE und Vattenfall Braunkohle in Deutschland fördert. Jetzt will er auch noch das Braunkohle-Geschäft von Vattenfall kaufen. Warum nur?

 
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