Energie

Premium Energieversorger Uniper muss Hedgefonds-Attacke abwehren – und braucht dafür Hilfe von Eon

Uniper-Chef Schäfer ist noch mal auf Eon-CEO Teyssen angewiesen: Nur zusammen können sie den Hedgefonds Elliott abwehren. Schon eine Enthaltung wäre fatal.
Uniper muss Hedgefonds-Attacke abwehren – und braucht dafür Eon Quelle: Phil Nijhuis/HH/laif
Uniper-Kraftwerk

Eon könnte mit seinen Stimmen eine Sonderprüfung bei Uniper abwenden.

(Foto: Phil Nijhuis/HH/laif)

DüsseldorfViele Jahre lang waren Uniper-Chef Klaus Schäfer und Eon-Chef Johannes Teyssen enge Weggefährten. Noch vor einem Jahr feierte Teyssen mit Schäfer dessen 50. Geburtstag.

Seit Ende September ist das Verhältnis der beiden Manager aber unter den Gefrierpunkt abgekühlt. Damals hatte Teyssen angekündigt, Eons verbliebenen Anteil von 46,7 Prozent am Stromproduzenten Uniper an den finnischen Konkurrenten Fortum zu verkaufen.

Schäfer fühlte sich verraten und verkauft. In seinen Augen nahm Teyssen dem jungen Unternehmen, in das Eon erst im Jahr zuvor die Kohle- und Gaskraftwerke abgespalten hatte, schon wieder die Selbstständigkeit.

 
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