Energie

Energieversorger unter Korruptionsverdacht
Chaos in der Chefetage von EWE

PremiumDer Energieversorger EWE aus Oldenburg hat in fünf Monaten drei Vorstände verloren. Ersatzkandidaten kommen ausgerechnet aus dem Geschäftsbereich, den die Revision auf Korruptionsverdacht prüft. Und es droht mehr Ärger.

DüsseldorfIm Dezember war die Welt für den jungen Überflieger noch in Ordnung. „Große Ehre für Timo Poppe von der Oldenburger EWE“, schrieb die „Nordwestzeitung“. Der Vorstand für Infrastruktur und Finanzen bei der EWE-Tochter SWB habe es zum zweiten Mal in Folge auf eine Bestenliste des Wirtschaftsmagazins „Capital“ geschafft. Poppe gehöre damit zur jungen Elite, den „Top 40 unter 40“ in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Diesen Mittwoch steht der nächste Karrieresprung an. Der Aufsichtsrat will Poppe in den Vorstand berufen. Der 36-Jährige würde damit an die Spitze eines Konzerns mit acht Milliarden Euro Umsatz und 8.000 Mitarbeitern aufsteigen. Es wäre...

 
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