Energie

Premium EPH greift nach Vattenfall-Sparte Der Braunkohle-Krimi

Die tschechische EPH greift nach Vattenfalls Braunkohle-Aktivitäten in Ostdeutschland. Doch es gibt Zweifel an der Nachhaltigkeit. Kann der Käufer die milliardenschweren Rückbauverpflichtungen tragen?
Das Vattenfall-Geschäft in Ostdeutschland wird voraussichtlich an die tschechische EPH gehen. Quelle: dpa
Braunkohletagebau Jänschwalde

Das Vattenfall-Geschäft in Ostdeutschland wird voraussichtlich an die tschechische EPH gehen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf/Berlin/WienEs ist alles angerichtet. Am Sonntag kommt in Schweden der Aufsichtsrat von Vattenfall zusammen, um über den geplanten Verkauf der Braunkohle-Aktivitäten in Ostdeutschland zu beraten. Am Montag muss dann der Aufsichtsrat der deutschen Tochter den Plänen zustimmen.

Wenn sich der Energiekonzern tatsächlich für einen Verkauf entscheidet, wird dann der neue Eigentümer verkündet: Die angebotene Braunkohleförderung und mehrere Kraftwerke werden aller Wahrscheinlichkeit nach von der tschechischen Energeticky a Prumyslovy Holding (EPH) übernommen. Die Beteiligten lehnen zwar einen Kommentar ab, in mit der Transaktion vertrauten Kreisen wird davon aber fest ausgegangen. Es gab ohnehin nicht viele Interessenten.

 
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