Energie

Gazprom und OMV schmieden Allianz
Der vom Kreml gesteuerte Gasförderer flirtet mit Österreich

Die Wirtschaftssanktionen der EU haben Russland isoliert. Nun haben der russische Gasförderer Gazprom und Österreichs Energiekonzern OMV einen Anteilstausch besiegelt. Wie dieser Deal die Diplomatie beeinflusst.

WienObwohl die Europäische Union strikte Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland verhängt hat, verstärkt der vom Kreml gesteuerte Gasförderer Gazprom die Geschäfte mit westlichen Unternehmen. Das jüngste Beispiel: Gazprom hat am heutigen Freitag mit dem österreichischen Energiekonzern OMV einen Tausch von Beteiligungen besiegelt.

Der Deal im Detail: Auf der einen Seite erhalten die Österreicher nach Gazprom-Angaben 24,98 Prozent der Anteile an einem Projekt auf dem Gasfeld Urengoi im Norden Westsibiriens. Konkret geht es dabei um die Blöcke 4A und 5A. Dort fördert die BASF-Tochter Wintershall seit 2003 Gas und Kondensat. Andererseits soll Gazprom an Förderprojekten des österreichischen Energiekonzerns in der Nordsee...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%