Investitionen des Stahlkonzerns: Arcelor wartet auf die EU

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Investitionen des Stahlkonzerns
Arcelor wartet auf die EU

PremiumDie europäische Stahlindustrie kämpft ums Überleben. Arcelor-Mittal entscheidet über Investitionen in Deutschland daher nur noch von Fall zu Fall. Der weltgrößte Stahlkonzern ermahnt die Politik, endlich zu handeln.

BerlinLuftig, hell und filigran – auch zehn Jahre nach der Eröffnung begeistert der Berliner Hauptbahnhof Reisende und Besucher. Frank Schulz teilt diesen Enthusiasmus – auch wenn beim Deutschland-Chef von Arcelor-Mittal beruflicher Stolz mitschwingt: „Der Bahnhof stützt sich auf markante Träger aus hochfestem Stahl“, sagte er in Berlin. 85.000 Tonnen Stahl sind hier im Herzen der Stadt verbaut worden – die Stützen lieferte der weltgrößte Stahlproduzent Arcelor-Mittal.

Doch ob in Zukunft solche Pfeiler weiter aus Europa kommen, entscheidet sich laut Schulz in den kommenden Monaten. Dann soll Klarheit darüber herrschen, wie massiv die EU gegen die Importflut chinesischen Billigstahls vorgeht...

 
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