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Premium Klage gegen Ex-Vorstände abgewiesen Schlappe für Insolvenzverwalter von Flexstrom

Mit seiner Pleite sorgte der Stromanbieter im Jahr 2013 bei Hunderttausenden Gläubigern für Entsetzen. Nun unterliegt der Insolvenzverwalter gegen zwei Ex-Vorstände vor Gericht. Dafür war er anderswo erfolgreich.
835.000 Gläubiger zählte der Stromanbieter im Jahr seiner Insolvenz. Quelle: dapd
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835.000 Gläubiger zählte der Stromanbieter im Jahr seiner Insolvenz.

(Foto: dapd)

DüsseldorfGanze neun Jahre existierte das Unternehmen auf dem Markt, vier Jahre beschäftigt es nun schon einen Insolvenzverwalter. Für Christoph Schulte-Kaubrügger, Insolvenzspezialist der Kanzlei White & Case, war das Mandat Flexstrom ein großer Fang. 835.000 Gläubiger zählte das Unternehmen bei seinem Untergang 2013 – 20-mal mehr als etwa Arcandor.

Für Kaubrügger war Flexstrom von Beginn an ein Kriminalfall. Seit Anfang 2010 war der Stromhändler seiner Analyse nach überschuldet, der Insolvenzantrag folgte aber erst im April 2013. Das Geld, das sich zwei Vorstände der Flexstrom Marketing AG zwischenzeitlich in die Tasche steckten, forderte Schulte-Kaubrügger zurück: 2,7 Millionen Euro.

 

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