Energie

Premium Kohle versus Erneuerbare Newcomer gegen Kraftwerkshüne

Zwei Manager, eine Branche, völlig konträre Ansichten: Uniper-Chef Klaus Schäfer und Philipp Schröder von Sonnen streiten über die Energiewelt von morgen. Dabei wollen beide aus dem gleichen Phänomen Profit schlagen.
Wie viel fossile Energie wird gebraucht? Quelle: Dietmar Gust, Euroforum
Uniper-Chef Klaus Schäfer (l.), Philipp Schröder, Geschäftsführer des Batteriespeicherherstellers Sonnen

Wie viel fossile Energie wird gebraucht?

(Foto: Dietmar Gust, Euroforum)

Berlin„Kein Wind? Keine Sonne? Kein Problem“, so wirbt Klaus Schäfer, Chef des Düsseldorfer Energieriesen Uniper, für den Erhalt seiner Kohle- und Gaskraftwerke. Allein mit Grünstromanlagen würden unsere Wohnungen in frostigen Tagen wie diesen nicht hell und kuschlig warm bleiben, lautet seine Botschaft.

Schäfer selbst ist ein „Kraftwerk“. Der 1,90-Meter-Hüne steht für absolute Solidität. Er hat fast sein ganzes Berufsleben zwischen rauchenden Schloten und Stromtrassen verbracht. „Wir sind Wegbereiter der Energiewende.“ Ohne fossile Energien und Firmen wie Uniper werde der Übergang ins Ökostromzeitalter nicht gelingen.

 
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