Energie

Premium Kommentar zur Solarworld-Pleite Frank Asbeck hat gekämpft wie ein Löwe

Solarworld-Gründer Frank Asbeck hat alles versucht, aber den Kampf um seine Photovoltaikfirma verloren. Zu groß war die Konkurrenz aus China, zu schwer wogen seine Managementfehler. Ein Kommentar.
Vom Sonnenkönig zum Verlustkaiser. Quelle: dpa
Solarworld-Chef Frank Asbeck

Vom Sonnenkönig zum Verlustkaiser.

(Foto: dpa)

Photovoltaikpaneele? „Das ist der größte denkbare Massenmarkt der Zukunft, denn das einzige Produkt, das alle Menschen zu allen Zeiten immer brauchen, ist Energie“, schrieb Frank Asbeck in seinem Buch „Eine solare Welt“. Das war 2009. Und damals ziemlich visionär.

Heute ist klar, dass der Gründer und Chef von Solarworld, Deutschlands größtem Photovoltaikkonzern, recht hatte. Solarstrom wird die günstigste Form der Energieerzeugung überhaupt werden. In sonnenreichen Ländern ist schon heute nichts günstiger. Vor acht Jahren prophezeite Asbeck aber noch ganz andere Dinge, bei denen er leider völlig irrte.

 

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