Energie

Libyen-Geschäft von BASF-Tochter Wintershall
„Die Lage ist katastrophal“

PremiumDie BASF-Tochter Wintershall steckt in einem Dilemma: In Libyen fördert das Unternehmen Erdöl – doch das Land steht vor dem Kollaps. Einen Komplett-Rückzug aus Nordafrika können sich die Kasseler jedoch nicht leisten.

KasselDie Situation ist trügerisch. Nach unzähligen Förderstopps pumpt Wintershall derzeit zwar gut 65 000 Barrel (156 Liter) Erdöl pro Tag aus dem Wüstenboden Libyens – so viel wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Produktionsmenge könnte in Nordafrika jederzeit wieder auf null absacken, warnt Wintershall-Chef Mario Mehren. Der Grund: Mehrere Regierungen, lokale Stammesführer, die Mafia, die Terrorgruppe IS und bis zu 1 600 Milizen bekriegen sich vor Ort. Im Mittelpunkt dabei: Öl – die wichtigste Einnahmequelle des Landes.

„Es gibt keine Rechtsstaatlichkeit“, sagte Mehren dem Handelsblatt. Der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Öl- und Gaskonzern beurteilt die Situation in Libyen als „großes...

 
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