Energie

Niederlage im Streit mit Ölkonzern MOL
Kroaten wollen Ungarn loswerden

PremiumSeit Jahren wird MOL-Chef Hernádi in Kroatien per Haftbefehl gesucht – bei der Beteiligung am Staatskonzern INA soll es Bestechung gegeben haben. Nun hat ihn ein Gericht entlastet. Die Regierung in Zagreb reagiert prompt.

WienDie Freude bei Zsolt Hernádi war Weihnachten groß. Ausgerechnet am Heiligabend teilte das UN-Schiedsgericht in Genf dem CEO und Chairman des ungarischen Öl- und Gaskonzerns MOL mit, dass es keine Beweise für eine Korruption bei der Übernahme des 49-prozentigen Anteil am kroatischen Energiekonzern INA gegeben habe. Hernádi wird auf Betreiben Kroatiens seit Jahren per internationalen Haftbefehl Kroatiens gesucht – unter anderem wegen des Verdachts auf Bestechung. „Das ist wie ein Weihnachtsgeschenk“, hieß es in Unternehmenskreisen in Budapest. „Wir haben immer gesagt, dass es beim Erwerb des INA-Aktienpakets nie Bestechungen gegeben hat“, sagte ein MOL-Sprecher. „Das ist für uns ein...

 
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