Energie

Österreichischer Energiekonzern
Wie OMV dem Ölpreisverfall trotzen will

PremiumDividenden kürzen, Geschäftsbereiche verkaufen: OMV setzt wegen des Ölpreisverfalls alle Hebel in Bewegung. Zudem arbeiten die Österreicher enger mit Gazprom zusammen – und profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht.

WienMit einer radikalen Schlankheitskur reagiert der österreichische Ölkonzern OMV auf den Verfall der Rohölpreise. Ziel ist es, „ein schlanker und konzentrierter Technologiekonzern im Ölsektor“ zu werden, sagte der seit Juli amtierende Vorstandschef Rainer Seele dem Handelsblatt. Dazu will der frühere Wintershall-Chef Investitionen ebenso wie die Dividende kürzen, aber auch unprofitable Geschäftsbereiche wie das Türkei-Geschäft abstoßen. Forciert wird hingegen die Zusammenarbeit mit dem russischen Energiekonzern Gazprom.

2015 belief sich der Nettoverlust auf 1,1 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte OMV noch einen Gewinn von 278 Millionen Euro erzielt. Der Konzernumsatz erreichte 23 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 27...

 
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