Energie

Shell
Der Schuldenberg schmilzt – ganz langsam

Nach der Übernahme des Gasförderers BG schossen bei Shell die Verbindlichkeiten in die Höhe. Nun kann der britisch-niederländische Ölmulti erstmals Schulden tilgen und den Gewinn steigern – die Bilanz leidet trotzdem.

Düsseldorf, LondonSo euphorisch zeigte sich Ben van Beurden schon lange nicht mehr. „Unsere Strategie beginnt sich auszuzahlen“, frohlockte der Vorstandschef des britisch-niederländischen Ölkonzerns Shell am Donnerstag in London – an genau dem Ort, an dem er vor zwei Jahren die Milliarden-Übernahme des britischen Gasförderers BG Group verkündet hatte. Der Grund für seine Zuversicht: Erstmals seit Sommer 2015 gelang es Shell Ende des vergangenen Jahres Schulden zu tilgen statt weiter Verbindlichkeiten anzuhäufen.

Konkret konnte Shell seine Nettoschulden im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum dritten Quartal um mehr als fünf Milliarden reduzieren. In den Quartalen zuvor sind die Verbindlichkeiten dagegen stets...

 
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