SKW kämpft mit Verlusten: Stahlzulieferer im Ausnahmezustand

Energie

SKW kämpft mit Verlusten
Stahlzulieferer im Ausnahmezustand

PremiumDie Lage beim Stahlzulieferer SKW ist ernst. Die Holding kämpft mit Verlusten. Einer der großen Investoren übt Kritik an der Strategie. Doch Chef Kay Michel sieht den Konzern nicht gefährdet – und setzt auf Wachstum.

MünchenAls erfahrener Restrukturierer neigt Kay Michel nicht zum Beschönigen. „Die Lage ist ernst“, sagt der Chef der SKW Metallurgie. „Der Stahlmarkt weltweit ist im Ausnahmezustand, einige unserer Kunden sind von Insolvenz bedroht.“ In den USA, wo der Stahlzulieferer etwa 60 Prozent seines Umsatzes macht, haben 2015 bereits einige Stahlwerke von SKWs Kundenliste dichtgemacht. Wegen der schwierigen Branchenlage stellt sich Michel auf weitere Umsatzrückgänge in diesem Jahr ein.

Damit nicht genug. Vor einigen Tagen hatte SKW mitgeteilt, dass bei der Holding AG im Jahr 2015 ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals angefallen ist. Das macht eine außerordentliche Hauptversammlung...

 
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