Energie

Solarunternehmen
Kurzarbeit bei Aleo Solar

Aleo Solar schafft die Trendwende nicht: Nun ist seit Anfang des Monats ein Großteil der Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das Unternehmen muss dem Ausstieg des Hauptaktionärs Bosch endlich einen neuen Geldgeber finden.
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Oldenburg/PrenzlauEin Großteil der rund 600 Beschäftigten im Prenzlauer Werk des Solarunternehmens Aleo Solar ist seit dem 1. Juli in Kurzarbeit. Das bestätigte am Mittwoch das in Oldenburg ansässige Unternehmen auf Anfrage. Während in der Produktion alle betroffen seien, gehe die Arbeit in der Verwaltung weiter. Genaue Zahlen wollte ein Sprecher nicht nennen, da dies von der sich öfter ändernden Auftragslage abhänge.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bis Ende des Jahres bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit angemeldet, das sei aber nur ein formaler Akt. Aleo Solar geht davon aus, dass schon Ende Juli einige Mitarbeiter wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Wie viele das sein werden, sei allerdings noch unklar.

Erst vor kurzem war bekannt geworden, dass der niedersächsische Solarmodul-Hersteller auch im zweiten Quartal keine Trendwende geschafft hat. Aleo Solar hatte in der Vergangenheit bereits signalisiert, mit dem begonnenen Ausstieg des Hauptaktionärs Bosch absehbar in eine Notlage zu steuern. Sollte sich kein neuer Geldgeber finden, drohe vom Frühling nächsten Jahres an die Insolvenz. Das Unternehmen zählte Ende März noch 888 Mitarbeiter.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Solarunternehmen: Kurzarbeit bei Aleo Solar"

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  • Bosch stiehlt sich aus seiner Verantwortung als Mehrheitsaktionär und läßt die Leute schon sehr bald auf der Straße zurück.

    Das die sich nun nicht wehren verwundert doch sehr.

    Erst eine völlig falsche Strategie, dann vermutlich massiv Steuergelder kassieren und zum Schluß massenweise Leute entlassen.

    Schöne neue Bosch-Fehrenbach-Welt!

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