Energie

Spanischer Ölkonzern
Repsol beendet Argentinien-Geschäft

Repsol wird sich nicht weiter in Argentinien engagieren. Nach einem Streit mit der Regierung hat der spanische Ölkonzern seine Anteile an der Tochter YPF verkauft. Präsidentin Fernandez verspricht sich viel von der Einigung.

MadridDer spanische Ölkonzern Repsol zieht sich nach einem erbitterten Streit mit der Regierung in Buenos Aires aus Argentinien zurück. Ein Anteil von 11,86 Prozent an der verstaatlichten Tochter YPF sei für 1,3 Milliarden Dollar an die US-Bank Morgan Stanley verkauft worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Madrid mit. Repsol hält damit nur noch weniger als 0,5 Prozent an YPF und beendet damit nach 15 Jahren faktisch sein Engagement in Argentinien.

Die Regierung hatte 2012 die Mehrheit am größten Energiekonzern des Landes übernommen. Das Parlament entschied im April, Repsol dafür mit Staatsanleihen im Wert von fünf Milliarden Dollar zu...

 
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