Energie

Thyssen-Krupp
Stahlkonzern soll über VDM-Verkauf verhandeln

Thyssen-Krupp verhandelt einem Medienbericht zufolge über einen möglichen erneuten Verkauf der Edelstahltochter VDM. Interessenten gäbe es genug. Unmittelbar bevor steht das Geschäft aber wohl nicht.
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DüsseldorfDie bei Thyssen-Krupp auf der Verkaufsliste stehende Edelstahltochter VDM ist einem Zeitungsbericht zufolge im Visier des Luxemburger Stahlkonzerns Aperam. Thyssen-Krupp führe ernsthafte Gespräche über den Verkauf von VDM, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf informierte Kreise am Donnerstag. Aperam habe gute Chancen zum Zuge zu kommen. Aber auch Finanzinvestoren seien noch im Rennen. Ein Verkauf stehe aber nicht direkt bevor.

Thyssen-Krupp erklärte dazu: „Es gibt derzeit keinen Beschluss zum Verkauf der VDM Metals-Gruppe.“ Thyssen-Krupp analysiere derzeit alle strategischen Optionen. Die Analyse sei allerdings noch nicht abgeschlossen. Es bleibe aber dabei, VDM werde mittel- und langfristig nicht im Portfolio von Thyssen-Krupp bleiben.

Die Frage, ob der Konzern bereits Verkaufsgespräche führe, beantwortete das Unternehmen nicht. Von Aperam war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Thyssen-Krupp hatte VDM wie auch die italienische Terni ursprünglich an den finnischen Edelstahlkonzern Outokumpu verkauft. Nachdem der finnische Käufer in Schwierigkeiten geraten war, musste Thyssen-Krupp die verlustreiche Tochter Terni und den Spezialanbieter VDM zurücknehmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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