Energie

Umweltschützer protestieren
Umstrittene Erdölsuche vor den Kanaren hat begonnen

Vor den Ferieninseln Lanzarote und Fuerteventura hat der spanische Mineralölkonzern Repsol Bohrungen eingeleitet. Auf der Suche nach Erdöl sollen zunächst Bodenproben entnommen werden.
  • 0

Santa Cruz de TenerifeDie umstrittene Erdölsuche bei den Kanarischen Inseln hat begonnen. Wie der spanische Mineralölkonzern Repsol mitteilte, wurde am Dienstag im Atlantik von einem Spezialschiff aus eine Probebohrung eingeleitet.

„Das erste Ziel besteht darin, aus einer Tiefe von 1900 und 3050 Metern Bodenproben zu entnehmen“, sagte der Konzernsprecher Marcos Fraga dem staatlichen Rundfunk RNE.

Die Probebohrungen östlich der Inseln Lanzarote und Fuerteventura sollen nach Angaben des Unternehmens etwa zwei Monate dauern. Die spanische Regierung hatte dem Konzern die Genehmigung gegeben. Die Regionalregierung der Kanaren, die meisten politischen Parteien und die internationalen Umweltschutzorganisationen sind dagegen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umweltschützer protestieren: Umstrittene Erdölsuche vor den Kanaren hat begonnen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%