Energie

Unter Auflagen
China genehmigt Fusion von Glencore und Xstrata

Mehrere Monate musste Glencore auf das Ok aus der Volksrepublik warten, nun erteilte das chinesische Handelsministerium seine Zustimmung zu der seit langem geplanten Fusion mit Xstrata – allerdings nur unter Auflagen.
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Peking/FrankfurtChina gibt grünes Licht für den Milliarden-Zusammenschluss der Rohstoffkonzerne Glencore und Xstrata. Das Handelsministerium genehmigte am Dienstag die Fusion der beiden in der Schweiz ansässigen Unternehmen unter Auflagen.

Binnen drei Monaten muss sich der neue Konzern von einer Kupfermine in Peru trennen, wie das Ministerium im Internet mitteilte. Zugleich muss Glencore bis 2020 jährlich bestimmte Mengen an Kupfer, Zink und Blei seinen chinesischen Kunden zur Verfügung stellen.

Den Titeln beider Rohstoffkonzerne hat die Genehmigung am Dienstag Auftrieb gegeben. Die Aktien von Xstrata waren im britischen Leitindex mit einem Aufschlag von 5,9 Prozent auf 1023 Pence Spitzenreiter. Glencore verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 336 Pence.

Der Rohstoffhändler Glencore hatte den Zusammenschluss mit dem Bergbaukonzern Xstrata wiederholt verschoben, weil die Zustimmung der chinesischen Behörden noch ausstand. China ist der wichtigste Absatzmarkt für die Rohstoffe, die Glencore im Angebot hat. Mit einem Volumen von 35 Milliarden Dollar handelt es sich um die größte Fusion in der Branche.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn Glencore seine Kupfermine in Peru an China verkauft würden sie China so auch beträchtliche Mengen an Kupfer zur Verfügung stellen.

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